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Präsentation zur Bundestagssitzung und Mitgliederversammlung Mai 2026

Herr Ulrich Fladung, Präsentation zur Vertretung als Botschafter in der Denkfabrik Zukunft der Gastwelt

auf der Bundestagssitzung und Mitgliederversammlung in Berlin, Mai 2026 

Präsentation

News Denkfabrik DZG

DZG AKTUELL ¬ 50 Prozent Sozialabgaben? DZG fordert jetzt den Reform-Turbo

Nach der Veröffentlichung des Frühjahrsgutachtens 2026 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung fordert die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) von der schwarz-roten Bundesregierung eine deutlich ambitioniertere und schnellere Reformagenda für den Standort Deutschland. Die Wirtschaftsweisen warnen in ihrem jüngsten Gutachten vor dauerhaft hohen Energiepreisen, schwachem Wachstum, steigenden Sozialabgaben und einer zunehmenden Belastung von Unternehmen und Beschäftigten.

Als besonders alarmierend bewertet die DZG die Prognose zur Entwicklung der Sozialversicherungsbeiträge. Der Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz soll laut Gutachten von heute 42,3 Prozent bis 2030 auf 45,4 Prozent und bis 2040 auf nahezu 50 Prozent steigen. Gleichzeitig rechnen die Wirtschaftsweisen für Deutschland lediglich mit einem Wachstum von 0,5 Prozent im Jahr 2026 und 0,8 Prozent im Jahr 2027.

„Das Gutachten ist ein Weckruf für die Bundesregierung. Deutschland steuert auf eine massive strukturelle Kostenkrise zu, und die Gastwelt, bestehend aus Tourismus, Hospitality, Foodservice & Freizeit, steht dabei besonders unter Druck. Unser Dienstleistungssektor ist personalintensiv, mittelständisch geprägt und direkt von Kaufkraft, Mobilität und Konsum abhängig“, erklärt DZG-Vorstandsvorsitzender Dr. Marcel Klinge.

Weiter steigende Arbeitskosten werden zum Standortproblem

Die Denkfabrik fordert deshalb eine umfassende Reformbeschleunigung. Neben einer dauerhaften Entlastung bei Energie- und Arbeitskosten brauche Deutschland vor allem mehr wirtschaftliche Flexibilität, schnellere Verfahren und bessere Investitionsbedingungen.

Besonders dringlich sei aus Sicht der DZG die Reform des Arbeitszeitrechts. Die Denkfabrik fordert erneut, dass die geplante Arbeitszeitflexibilisierung noch vor der Sommerpause durch den Bundestag beschlossen wird. Starre tägliche Höchstarbeitszeiten passten nicht mehr zu den Realitäten einer modernen Dienstleistungsökonomie mit saisonalen und tagesabhängigen Nachfrageschwankungen. „Die Gastwelt braucht endlich ein modernes Arbeitszeitrecht auf Basis der europäischen Wochenarbeitszeit-Richtlinie. Wer diese Reform weiter verschleppt, verschärft den Personalmangel und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit eines ganzen Sektors“, so der ehemalige Bundestagsabgeordnete.

Fachkräfteverfahren müssen schneller werden

Darüber hinaus fordert die DZG eine deutlich schnellere Fachkräftezuwanderung. Visa- und Anerkennungsverfahren dauerten weiterhin zu lange und entwickelten sich zunehmend zu einem Wachstumshemmnis für Hotellerie, Gastronomie und Tourismus. Die Denkfabrik spricht sich deshalb unter anderem für ein konsequentes Work-Contract-Visum sowie vollständig digitalisierte Verfahren aus.

Auch bei Energie- und Logistikkosten sieht die DZG akuten politischen Handlungsbedarf. Der Sachverständigenrat weist ausdrücklich auf die Folgen hoher Energiepreise für Kaufkraft, Investitionen und Konsum hin. Gleichzeitig stiegen Transport- und Lieferkosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter an. „Deutschland braucht jetzt keine Klein-Klein-Debatten mehr, sondern eine ambitionierte Wachstumsagenda für Beschäftigung, Mittelstand und Dienstleistungswirtschaft. Wer Wohlstand, regionale Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern will, muss jetzt entschlossen handeln“, erklärt Klinge.

Jeder Monat zählt: DZG drängt zur schnelleren Arbeitszeitreform

SAVE THE DATE

Die DZG fordert die Bundesregierung und Koalitionsfraktionen auf, die geplante Flexibilisierung der Wochenarbeitszeit deutlich zu beschleunigen. Nach aktuellen Planungen soll die Reform offenbar frühestens zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Aus Sicht der Denkfabrik ist dies angesichts der wirtschaftlichen Lage vieler Betriebe deutlich zu spät. DZG-Vorstandschef Dr. Marcel Klinge schlägt daher eine beschleunigte Umsetzung noch vor Beginn der Sommersaison 2026 vor.

" Die Unternehmen der Gastwelt, bestehend aus Tourismus, Hospitality, Foodservice und Freizeitwirtschaft, stehen unter massivem Druck durch steigende Kosten, Fachkräftemangel und volatile Nachfrage. Sie brauchen jetzt mehr Flexibilität – nicht erst im kommenden Jahr. Jeder Monat zählt“, sagt DZG-Vorstandschef Dr. Marcel Klinge. „Dass eine im Koalitionsvertrag vereinbarte, in der Nationalen Tourismusstrategie noch einmal bekräftigte und für den Bundeshaushalt kostenneutrale Maßnahme so lange auf sich warten lässt, ist schwer nachzuvollziehen.“

Arbeitszeitreform darf nicht warten

Die Flexibilisierung der Wochenarbeitszeit nach EU-Recht gilt als eine der zentralen Stellschrauben, um Personal effizienter einzusetzen und besser auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können – gerade in einem Wirtschaftsbereich wie der Gastwelt, der stark von Tageszeiten, Wochentagen und Saisonverläufen geprägt ist. Aus Sicht der Denkfabrik ist die Reform zudem ein Beispiel dafür, wie vergleichsweise einfache Maßnahmen mit hoher Wirkung unnötig verzögert werden. „Wenn es der Bundesregierung nicht gelingt, ein solch ‚kleines‘ Vorhaben zeitnah umzusetzen, ist das kein gutes Signal für deutlich komplexere Reformvorhaben, die unser Land ebenfalls dringend braucht. Das sollte jedenfalls nicht das neue Deutschland-Tempo sein“, so Klinge. 

Die DZG schlägt daher vor, jetzt in einer konzertierten Aktion den Gesetzgebungs-Turbo zu starten oder nach Prüfung kurzfristig etwa eine Erprobungsphase für die neue Arbeitszeitregelung zu starten, um bereits zum Beginn der Sommersaison konkrete Entlastungen für die Betriebe zu ermöglichen. „Die Hauptsaison der Gastwelt beginnt spätestens am 1. Juli. Das sollte der politische Taktgeber sein“, betont der ehemalige Bundestagsabgeordnete.

Mitgliederversammlung 2026 des DZG-Trägervereins Union der Wirtschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Mitglieder und Partner der Denkfabrik DZG,

hiermit erinnern wir Sie form- und fristgerecht an die Mitgliederversammlung unseres DZG-Trägervereins, Union der Wirtschaft e. V. Wir erwarten Sie am Freitag, den 8. Mai 2026, um 9 Uhr in unserer DZG-Geschäftsstelle (1. Hinterhaus, Zionskirchstraße 73a, 10119 Berlin).

Alle weiteren Informationen, wichtige Hinweise sowie die Tagesordnung für unsere Versammlung finden Sie in der beigefügten PDF-Datei.

Einladung Mitgliederversammlung

Kontakt

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Gastronomie - Hotellerie - Gemeinschaftsverpflegung e.V.
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